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Queenstown und der absolute Wahnsinn

Die Fahrt von Franz Josef nach Queenstown führt am Lake Matheson vorbei. Ein ruhiger, etwas abgelegener See, von dem man absolut geniale Spiegelbilder machen kann. Sieh selbst.

Dort hab ich auch wie aus dem nichts Casey wieder getroffen. Wir haben zusammen in Nelson im Hostel gearbeitet. Zufälle gibts.

Bald darauf überquerten wir die längste einspurige Brücke Neuseelands. Faszinierend. Diese einspurigen Brücken von Neuseeland. Eine Faszination für sich. Manchmal fragt man sich da schon, ob sie nur Baukosten sparen oder die Leute zum bremsen forcieren wollen, um die schöne Landschaft bewundern zu können. Ich werde es wohl nie rausfinden.

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Längste Einspurige Brücke Neuseelands

Blue Pools

Ein paar Kilometer vor Wanaka liegen die Blue Pools. Durch einen schönen leicht begehbaren 20 Minuten Track kommt man zu den Pools. Eigentlich ein Fluss mit kleinen Seen. Türkis blaues Wasser. Definitiv ein Ausflug Wert.

Fantail Falls
Wanaka

Wenn man von den Blue Pools weiter in Richtung Queenstown fährt kommt man automatisch an Wanaka vorbei. Dort haben wir auch eine Nacht verbracht.

Eingecheckt haben wir im Base Hostel in Wanaka. Ich mag diese Base Hostel nicht. Sie sind so riesig und Hotelmässig.

Muffin gegessen.

Und zur Feier des Tages im heimeligen Kino Paradiso „Dawn of the Planet of the Apes“ geschaut. Heimelig deswegen, weil man sich da wie zu Hause fühlt. Sofas im Saal, Cookies zur Pause. Chilige Sessel in die man sich rein kuscheln kann. Es sieht dort eigentlich, bis auf die Leinwand, fast nicht aus, als wenn man in nem Kinosaal sitzt. Echt genial.

Puzzle World in Wanaka

Am nächsten Morgen bin ich zu Puzzle World gegangen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich Puzzle World so umhaut. Liegt ein wenig außerhalb von Wanaka. Eine kleine Spielhöhle mit all den Rätseln und Faszinationen was das Rätseln halt so mit sich bringt.

Queenstown – Die Stadt der Extreme

Angekommen im Dorf der Extreme. Ist mehr ein Dorf als eine Stadt. Aktivitäten für Adrenalinjunkies  soweit das Auge reicht. Hier kann man alleine bestimmt 10000 Dollar am Tag ausgeben wenn man möchte.

Wir verbringen hier vier Nächte da der nächste mögliche Bus Richtung Mt. Cook erst vier Tage später fährt.

Bin in Queenstown ja inzwischen zum zweiten Mal. Natürlich gleich mal beim Ferburger eingecheckt. Den größten Burger bestellt den es dort gibt. Das ist ein echt riesen Teil. Big Al genannt. Saftiges Fleisch, jeglichen Salat den du dir vorstellen kannst. Und das Highlight ist der Semmel. Der ist nämlich getoastet. Getoastet. Ein Traum von Burger.

Luge und Gondola

Luge = Rodelbahn

Die Jungs und Mädels wollten unbedingt Rodelbahn fahren. Das Wetter war jetzt nicht so bombastisch, aber solange es nicht regnet ist ja alles wunderbar. So machten wir uns auf zur Gondola. Im Prinzip nur ne Seilbahn die einen hoch zur Rodelbahn bringt.

Da stehen wir also. Bereit für den absoluten Adrenalinkick des Tages. Die Rodelbahn. Ein absolut witziger Spass, wenn man zu mehrt ist. Hatten 50 Dollar für die Gondola mit 5 Luge Fahrten bezahlt. Bei dem Spass den man hat ist das eigentlich fast nichts.

Von der Platform die um die Skyline Gondola Bergstation verläuft, hat man eine umwerfende Sicht über alle die Berge und Seen um Queenstown

Da fällt mir doch gerade eine witzige Geschichte über die vier irischen Mädels ein. Okay für sie war das in dem Moment nicht witzig. Als Einschub muss ich kurz mal das Stray Bus System erklären. Nur zur Auffrischung, weißt. Stray ist nen hop and off Bussystem mit einer festgelegten Route durch Neuseeland.

Eingestiegen sind die Mädels in Christchurch. Von dort geht es weiter nach Kaikoura und dann nach Picton. Von dort aus kann man entweder auf die Nordinsel nach Wellington übersetzen oder man nimmt den Bus der weiter Richtung Westküste fährt. Die Mädels haben nur ne Tour quer über die Südinsel gebucht. Begrenzte verfügbare Zeit. Blöderweise sind sie aber mit der Fähre nach Wellington übergesetzt. Festgestellt, dass sie auf der falschen Route sind, hatten sie das allerdings erst, als sie in Wellington ankamen.

Da müssen sie schon ziemlich verdutzte Gesichter gemacht haben. Es bieb ihnen nichts anderes übrig als die nächstmögliche Fähre wieder zurück nach Picton zu nehmen. Die nächste Fähre ging allerdings erst am nächsten frühen Morgen. So blieb ihnen nichts anderes übrig, als eine Nacht in Wellington zu nächtigen. Zum Glück haben sie den Bus in Picton erwischt, sonst könnte ich dir die kleine Geschichte nicht erzählen. Doch das war noch nicht alles. Dazu später mehr.

Queenstown liegt an einer kleinen Halbinsel. Um diese verläuft ein toller aber nicht all zu langer Pfad.

Die irischen Mädels wollten am nächsten Tag weiter nach Christchurch. Aber. Jetzt kommt das große Aber. Von den vier Mädels standen nur drei auf der Passagierliste und der Bus war voll. Als wir sie unten an der Rezeption stehen sahen mussten wir grinsen. Doch für sie war das nicht so glücklich, denn ihr Flug ging ja zwei Tage später von Christchurch aus Richtung Australien. Was tun? Sie stritten ne Weile mit dem Busunternehmen hin und her, bis sie sich dann einen Flug von Queenstown nach Christchurch für den nächsten Morgen gebucht haben. Glück für uns, denn so konnten wir nochmals einen gemeinsamen Tag zusammen verbringen.

Ein unbedingter Besuch muss im „The original Remarkable Sweet Shop“ sein. Ein absoluter Traum für all die Schleckermäule da draußen. Oder ein Besuch im Patagonia Café, dort gibt es die beste heiße Schokolade in Queenstown. Mit richtiger geschmolzener dunkler Schokolade.

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Heiße Schokolade

Queenstown bei Nacht. Da kommen Weihnachtsgefühle auf. Einfach geil!

Es weihnachtet sehr

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