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Mt. Cook und der schwarze Brocken

Wir schreiben den 26. Februar im Jahre 2014 und folgendes habe ich heute erlebt liebes Tagebuch.

Um elf Uhr rum machten wir uns auf, zum eine Stunde entfernten Kia Lookout Point. Von dort aus hat man eine schöne Sicht auf den Mt. Cook. Wie ihr hier schön auf den Bildern seht.

 

Wir hatten heute nur kleine Touren geplant. So ging es nach dem Mittagessen durchs schöne Balley Valley Tal. Es ging über steinige Wege, vorbei an Gräsern, über Stege und eine lange Schwingbrücke.

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Naja eigentlich hat mich die Landschaft hier in Neuseeland noch nicht vom Hocker gerissen. Das Allgäu in Österreich braucht sich davor nicht zu verstecken.

Vielleicht sollte ich doch lieber in den Norden Neuseelands fahren und mir den inzwischen für meine Verhältnisse langen Bart abrasieren. Ich bin ja gerade vor dem Spiegel schon ein wenig erschrocken :D Und Heimweh hab ich auch gerade ziemlich. Irgendwie hab ich auch grad keinen Bock mehr hier zu bleiben. Ist irgendwie nicht so meins, das Leben als Backpacker. Und schon wieder abgeschweift.

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Nach 1.5 Stunden kamen wir dann am Gletschersee von Mt. Cook an. Von wo aus wir eine tolle Aussicht auf den höchsten Berg Neuseelands hatten. Mitten auf dem See schwamm ein riesiger Eisbrocken. Erst auf den zweiten Blick zu erkennen, da er total schwarz war :)

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Der See war erfrischend kalt. Keiner traute sich darin zu schwimmen :D

Um sieben waren wir wieder zurück beim Campingplatz. Dave kochte uns mal wieder ein richtig leckeres Essen. Ich glaube inzwischen, dass es ihm richtig Spaß macht zu kochen. Mattias und ich helfen natürlich immer mit. Schnippeln und Tee kochen machen wir doch immer wieder gerne.

Nach dem Abwasch machten Mattias und ich uns auf den Weg um unsere Zelte aufzubauen. Da er schneller war konnte er früher seinen heißen Tee genießen. Während wir dann zu dritt unseren Tee genossen, teilte uns Mattias mit, dass er am nächsten Morgen gleich nach Queenstown weiter möchte. Dave und ich wollten am nächsten Morgen eine Wanderung zur Miller Hut machen. Da möchte er nicht mit, da er eine Pause vom Wandern braucht. Das war also der letzte Abend den ich mit Mattias verbringen werde. Echt Schade. War ne schöne gemeinsame Zeit. Ist ein toller Typ.

Da Dave und ich gleich morgens vor Sonnenaufgang los wollten, gingen wir sehr früh schlafen. Hab mir den Wecker auf 6 Uhr Morgens gestellt. Was sehr früh ist. Wird ein harter Tag. Drei Stunden steil bergauf. Man weiß ja nie was einen erwartet, aber so ist das Leben ja jeden Tag.

 

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