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Milford Sound – Ein Naturwunder welches seinesgleichen sucht

Wir schreiben den 4. März im Jahre 2014 und folgendes habe ich heute erlebt liebes Tagebuch.

Da ich ja für eine weitere Nacht im Base Hostel in Queenstown schon bezahlt hatte, fragte ich morgens beim auschecken den Herrn an der Rezeption ob wir irgendwas wegen der zweiten bezahlten Nacht drehen könnten. 27$ sind immerhin 27$ und wer gibt die schon gerne her. Nach einigem hin und her hatte ich dann doch Glück. Ich bekam die ganzen 27$ zurück. Und das hat ausnahmsweise nur geklappt weil ich mit dem Stray Bus unterwegs war. Lucky Me :)

Der Bus kam pünktlich, doch ich stand nicht auf der Passagierliste. Hab ihm meine Buchungsbestätigung im Onlineportal gezeigt. Kein Problem meinte Chooks der Busfahrer, er klärt das mit dem Büro ab. Somit durfte ich einsteigen und die Fahrt zum Milford Sound konnte beginnen. Viele Zwischenstops für Fotos inklusive. Ich kam immer mehr mit den Leuten im Bus ins Gespräch. Was richtig toll war. Wir hielten für einen kurzen einstündigen Mittagessensstop in Te Anau. Da gibts eine Bäckerei die Pies verkaufen. Richtig Lecker.

Kurz vor dem Milford Sound mussten wir 4 Minuten vor einem Tunnel warten. Denn der war nur einspurig und wurde mit einer Ampel geregelt.

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Ampel

Der Tunnel wurde vor Jahrzehnten von der Regierung wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Auftrag gegeben. Er ist sogar von Hand geschlagen worden. Krasse Sache. Hat bestimmt Ewigkeiten gedauert.

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Unser Schiff, welches uns durch den Milford Sound fährt

Den Milford Sound haben wir dann mit einem Schiff erkundet. Das war eine atemberaubende Fahrt. Entlang der Steilwände. Alles Grün. Strahlend schönes Wetter. Unter Wasserfällen hindurch. Delfine beim spielen zusehen. Seelöwen. Roben. WOW sag ich da nur. Und der Weg vom offenen Meer zurück zum Hafen war noch schöner.

Die Nacht verbrachten wir in einem ehemaligen Camp für Steinbrucharbeiter des Gunn’s Camp. Richtig coole Hütten. Eine einzigartige Art zu nächtigen.

Zu Abend gab es ein Gruppendinner. Nachos mit Gemüse und Fleisch. Mhm lecker wars. Die Hütten hatten jeweils ihre eigenen Feuerstellen. Und das war auch das Problem. Denn nachts ging auf einmal der Feuermelder los. Hat es uns aus den Betten geschmissen sag ich euch. Scheisse alles voller Rauch. Zum Glück hat nichts gebrannt. Jemand hatte vergessen das Holz vom Ofen zu nehmen, welches derjenige zum trocknen drauf gelegt hatte. Und das hat angefangen vor sich hin zu qualmen. Zum Glück hat der Feuermelder funktioniert :D Wer weiß was passiert wäre, wenn nicht. Strom gab es nämlich nur von 10Uhr morgens bis 10Uhr Abends per Dieselgenerator. Die ganze Nacht standen die Fenster offen. Kalte Nacht. Aber Glückselige.

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